Mental Load

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Mental Load reduzieren: 4 Schritte für Mütter & Selbständige

Montagmorgen, 7:15 Uhr. Du schmierst Pausenbrote und denkst gleichzeitig an den Elternabend am Donnerstag, das Geschenk für den Kindergeburtstag am Samstag und daran, dass die Winterschuhe vom letzten Jahr nicht mehr passen. Niemand hat dich gebeten, an all das zu denken. Und trotzdem tust du es. Jeden Tag.

Und wenn du selbständig bist, kommt noch eine zweite Liste dazu: Rechnungen schreiben, den nächsten Post planen, auf die Kundenanfrage von gestern antworten, die Steuer im Blick behalten. Beide Listen laufen gleichzeitig. Und keine davon hat Feierabend.

Genau das ist Mental Load: die unsichtbare Liste in deinem Kopf, die nie fertig wird. Hier erfährst du, was hinter dem Begriff steckt, warum er so erschöpft und wie du deinen Mental Load in 4 Schritten reduzierst – zu Hause und im Business.

Was ist Mental Load?

Mental Load bezeichnet die gedankliche Last, die durch das Planen, Organisieren und Mitdenken von Alltagsaufgaben entsteht. Gemeint ist nicht das Erledigen selbst, sondern alles davor: daran denken, planen, entscheiden, kontrollieren.

Das Tückische daran: Diese Arbeit sieht niemand. Wer die Wäsche aufhängt, wird gesehen. Wer daran denkt, dass das Waschmittel fast leer ist, nicht.

In vielen Familien liegt diese Last noch immer vor allem bei den Müttern. Oft nicht, weil es so vereinbart wurde, sondern weil es sich irgendwann so eingeschlichen hat.

Warum Mental Load so erschöpft

Mental Load erschöpft, weil dein Kopf nie Feierabend hat. Auch wenn du auf dem Sofa sitzt, läuft die Liste im Hintergrund weiter.

Typische unsichtbare Aufgaben:

  • Termine im Blick behalten: Kinderarzt, Zahnarzt, Elternabend
  • Vorräte überwachen: Klopapier, Milch, Waschmittel
  • an Geburtstage und Geschenke denken
  • Kleidergrößen und Saisonwechsel im Blick haben
  • Fahrdienste, Freizeit und Betreuung organisieren
  • Formulare, Elternbriefe und Anmeldefristen
  • die Stimmung in der Familie spüren und ausgleichen

Jede dieser Aufgaben ist klein. Zusammen ergeben sie einen Dauerzustand. Dazu kommt: Jede verlangt kleine Entscheidungen, und Entscheidungen kosten Kraft. Mehr über diese Entscheidungsmüdigkeit liest du in meinem Artikel Entscheidungen treffen.

Wenn du gereizt bist, schlecht schläfst oder dich kaum noch erholst, ist das ein Signal. Nicht dafür, dass du zu wenig schaffst. Sondern dafür, dass du zu lange alles allein getragen hast.

Wie können wir unseren Mental Load reduzieren?

Einerseits hängt Mental Load viel mit Wertschätzung zusammen, andererseits sind Priorisierung und Arbeitsteilung bei der Reduzierung von Mental Load entscheidend.

Step 1:

Wertschätzung

Finde Wege wie du deinen Mental Load transparent machen kannst. Hier kann eine Mental Load Map eine ideales Tool sein. Wenn deine Familie wahrnimmt, welche Aufgaben du täglich im Kopf hast, wird ihnen und auch dir klar, was du täglich leistest.
 

Step 2:

Prioritäten

Wir verzetteln uns häufig zwischen Kind, Karriere und Haushalt. Wie lange brauchst du für das Aufräumen von einem Zimmer. Schreibe eine To-D0´Liste, die Dringlichkeit und Wichtigkeit beinhaltet. Unwichtiges sollte weggelassen werden.

Step 3:

Gib ab

Ganz ehrlich auch deine Familie kann mithelfen. Je nach Alter können Kinder auch spielerisch im Haushalt mitmachen und wenn dir die Zeit fehlt, dann gibt es nur einen Teller mit Butterbroten als Abendessen.

Step 4:

Sprecht euch ab

Ganz entscheidend für die Reduzierung deines Load ist die Verteilung von Verantwortlichkeiten auf mehrere Schultern.

Warum Mental Load so erschöpft

Mental Load erschöpft, weil dein Kopf nie Feierabend hat. Auch wenn du auf dem Sofa sitzt, läuft die Liste im Hintergrund weiter.

Typische unsichtbare Aufgaben:

  • Termine im Blick behalten: Kinderarzt, Zahnarzt, Elternabend
  • Vorräte überwachen: Klopapier, Milch, Waschmittel
  • an Geburtstage und Geschenke denken
  • Kleidergrößen und Saisonwechsel im Blick haben
  • Fahrdienste, Freizeit und Betreuung organisieren
  • Formulare, Elternbriefe und Anmeldefristen
  • die Stimmung in der Familie spüren und ausgleichen

Jede dieser Aufgaben ist klein. Zusammen ergeben sie einen Dauerzustand. Dazu kommt: Jede verlangt kleine Entscheidungen, und Entscheidungen kosten Kraft. Mehr über diese Entscheidungsmüdigkeit liest du in meinem Blogtext Entscheidungen treffen.

Wenn du gereizt bist, schlecht schläfst oder dich kaum noch erholst, ist das ein Signal. Nicht dafür, dass du zu wenig schaffst. Sondern dafür, dass du zu lange alles allein getragen hast.

Mental Load als Selbständige: Wenn Familie und Business im selben Kopf wohnen

Als Selbständige trägst du nicht nur die Verantwortung für deine Familie, sondern auch für dein ganzes Business. Es gibt keine Kollegin, die mitdenkt, und keine Abteilung, an die du etwas weitergibst. Du bist Chefin, Buchhaltung, Marketing und Kundenservice in einer Person.

Typische unsichtbare Business-Aufgaben:

  • Angebote nachfassen und auf Anfragen antworten
  • Content planen: Posts, Newsletter, Blogartikel
  • Rechnungen schreiben und Zahlungseingänge prüfen
  • Steuertermine und Vorauszahlungen im Blick behalten
  • Termine mit Kundinnen koordinieren
  • ständig überlegen, welches Angebot als nächstes kommt

Dazu kommt: Die Grenzen verschwimmen. Du sitzt beim Abendessen und denkst an die Mail, die noch raus muss. Du arbeitest im Homeoffice und siehst nebenbei den Wäschekorb. Viele Selbständige haben sich für mehr Freiheit entschieden und erleben genau das Gegenteil: Der Kopf ist nie frei.

Die gute Nachricht: Die 4 Schritte funktionieren für beide Listen.

Wenn du gereizt bist, schlecht schläfst oder dich kaum noch erholst, ist das ein Signal. Nicht dafür, dass du zu wenig schaffst. Sondern dafür, dass du zu lange alles allein getragen hast.

Wie steht es um deinen Mental Load?

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Du fragst dich, ob dein Business überhaupt so aufgebaut ist, wie es zu dir passt? Dann lies meinen Artikel Bazi hilft bei Orientierung & Entscheidungen. Oder buch dir den Richtungfinder.  Er zeigt dir, wie du deine Stärken erkennst und dein Business danach ausrichtest.

Deine Natascha

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